Foto: medio.tv/Schauderna

Es fällt schwer, einen geliebten Menschen herzugeben. Zugleich können wir uns an den christlichen Glauben halten, dass Gott uns das Leben schenkt und es am Ende der Tage in seinen Händen hält. In der belastenden Situation des Abschiednehmens stehen Pfarrerinnen und Pfarrer den Angehörigen bei und versuchen, Trost zu spenden und Orientierung anzubieten.

Beim Tod eines Angehörigen verständigen Sie umgehend einen Arzt oder eine Ärztin, der oder die den Totenschein ausstellt. Anschließend empfiehlt es sich, mit einem Bestattungsunternehmen in Kontakt zu treten. In der Regel verständigt der Bestatter oder die Bestatterin möglichst zeitnah den zuständigen Pfarrer oder die zuständige Pfarrerin, sofern eine kirchliche Trauerbegleitung erwünscht ist, und vereinbart in Rücksprache mit der Friedhofsverwaltung einen Termin für die Trauerfeier.

Möglichst zeitnah wird sich der zuständige Pfarrer oder die zuständige Pfarrerin bei Ihnen melden. Er oder sie wird ein Trauergespräch mit Ihnen führen, das in erster Linie ein seelsorgerliches Gespräch ist und das sich als Dienst an den Angehörigen versteht. Schließlich geht es auch darum, Erinnerungen an den Verstorbenen zur Sprache zu bringen und miteinander den Ablauf und die Gestaltung der Trauerfeier in den Blick zu nehmen und organisatorische Fragen zu klären.

Eine kirchliche Bestattung ist kostenfrei, es fallen jedoch unter anderem Gebühren für die Nutzung der Friedhofshall, für Grabschmuck und Sarg, die Vergütung von Küster- und Organistentätigkeiten an. In der Regel kann nur kirchlich bestattet werden, wer zu Lebzeiten Mitglied in der evangelischen Kirche war. Unter seelsorgerlichen Gesichtspunkten sind jedoch Ausnahmefälle möglich. In vielen Porten unseres Kirchspiels ist es üblich, am Grab den Choral „So nimm denn meine Hände“ zu singen.

Mehr Informationen:

www.ekkw.de/ratgeber/bestattung.html

www.trauernetz.de